Zentrum des Menschen
Gemeinnützige soziale Einrichtung
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3. WeltKonferenz
für den Frieden und den Wohlstand der Völker

Kloster Sargiano (Arezzo, Italien)
4 - 5. Juni 2005

Schirmherrschaft


Organisation der
vereinigten
Nationen
(UNO)



Europäischen
Kommission

Der Weg zum Frieden durch den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen, dem Kampf gegen Isolation sowie dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt für eine nachhaltige Entwicklung und die Wiederbelebung der menschlichen Werte, waren die Themen der "3. Weltkonferenz für Frieden und Wohlstand der Nationen", die vom 4. bis zum 11. Juni 2005 in Arezzo, in dem historischen Kloster von Sargiano stattfand. Die Konferenz wurde von den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gefördert.

Die Konferenz, die von der Internationalen Vereinigung Centro dell'Uomo in Zusammenarbeit mit dem Welt Ökumenischen Zentrum organisiert und unter dem Vorsitz von Pier Franco Marcenaro abgehalten wurde, wurde von Schülern aus fünf Kontinenten besucht. Der Abschlussbericht, der von 50 italienischen Delegierten und 50 Delegierten aus anderen Ländern unterzeichnet wurde, schlug gangbare Wege zur Bekämpfung der gravierenden Probleme der gegenwärtigen Welt vor.

Abschlussbericht


Der Präsident der Konferenz
Pier Franco Marcenaro

"Kunst-, Wissenschafts- und Friedens-Preis"


 



Abschlussbericht

I. Der Weg zum Frieden durch Dialog zwischen den Kulturen und Religionen

Diese Epoche ist durch die Wanderung von enormen Massen von einem Gebiet des Planeten in ein anderes charakterisiert und das macht es unerlässlich, den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen, in dem sich die verschiedenen Völker in der ganzen Welt zum Ausdruck bringen, zu führen. Es ist wichtig für die Menschen, die erhabene Botschaft, die alle den großen Religionen und Philosophien gemeinsam ist, zu integrieren: Gleichheit zwischen allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben und ihrer sozialen Stellung, und die Bruderschaft als Kinder des einen und einzigen Vaters.

Dialog und das Wissen voneinander zwischen den verschiedenen Kulturen, Traditionen, Philosophien und Religionen der Erde, scheint eine der effektivsten Möglichkeiten zu sein, um der Sache des Friedens zu dienen. Durch die Vereinigung ihrer Bemühungen um das Gemeinwohl können die verschiedenen Kulturen und Religionen Fundamentalismus, Gewalt, Krieg und deren Folgen, welche Armut, Hunger, Unterdrückung und Unwissenheit sind, besiegen.


 


II. Der Kampf gegen die Ausgrenzung

Durch den Mangel an genügend Arbeit und Nahrung lebt zwei Drittel der Weltbevölkerung an der Armutsgrenze und leidet an Hunger, und dies gibt Anlass zu der Wanderung von riesigen Massen in die wohlhabenden Länder, auf der Suche nach Würde und Wohlfahrt. Die Länder, die sie empfangen, müssen daher darauf abzielen, dass auch die Neuankömmlinge die Möglichkeit haben, sich positiv in ihre soziale Umgebung, die sie beherbergt, einzufügen und aktiver Teil zu werden und eine Quelle des Reichtums.

Aber die tatsächliche Lösung für das Problem des Hungers und der Isolation in der ganzen Welt besteht darin, Bedingungen zu schaffen für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung in den ärmsten Ländern durch ertragreiche Investitionen die Aussicht auf Fortschritt, Arbeit und Wohlstand schaffen und viele durch die Not gezwungene Auswanderer vor dem Trauma der Entwurzelung aus ihrer Herkunft bewahren .

Es gibt jedoch auch andere Formen der Ausgrenzung, auch in Industrieländern, die die am meist gefährdeten Gruppen heimsuchen, wie ältere Menschen, Kinder und Behinderte. Jede Person. der durch die Gemeinschaft geholfen wird, ein aktiver Teil der Gesellschaft, in der er lebt, zu sein oder zu werden, wird ihrerseits zu einer Quelle der Harmonie und des Wohlstandes.

III. Schutz und Verbesserung der Umwelt für eine nachhaltige Entwicklung

Der Verarmung der natürlichen Ressourcen und den Umweltschäden ein Ende zu bereiten, stellt für den Menschen eine epochale Herausforderung dar, von der zum Großteil die Qualität seines zukünftigen Lebens abhängt.

Es ist notwendig, den Planeten und die Menschheit, die ihn, zusammen mit der Tierwelt bewohnt, zu schützen und sicherzustellen, dass dieses höchste Gut den Vorrang hat vor seiner unmittelbaren Ausbeutung. Dies bedeutet, folgenden Missständen Einhalt zu gebieten; Der wahllosen Ausbeutung der Ressourcen unseres Planeten, der weit verbreitete Verwendung von verunreinigenden und nicht erneuerbaren Energieformen, der Anhäufung enormer Mengen an Abfällen aus den urbanen und industriellen Ansiedlungen, der Emission von toxischen Gasen, dem wahllose Einsatz von Pestiziden, der Verarmung der Wasserressourcen und der Umweltbelastung durch elektrische und elektromagnetische Wellen.

Um einen raschen Richtungswechsel zu erreichen, müssen Prioritäten gesetzt werden: für alternative erneuerbare und nicht verunreinigen Formen von Energie, biologische Landwirtschaft, Bioarchitektur, Integral-Recycling von Abfällen, das Gleichgewicht zwischen Aufforstung und Abholzung, Abschirmung gegen elektrische und elektromagnetische Felder und Reinigung von städtischen und industriellem Abwässern. Jede Investition in diese Richtung liefert reiche Früchte und alle Anstrengungen, die Erziehung des Menschen in diesem Sinne dienen, werden reichlich belohnt. Dies sind Bereiche, die Arbeit und Wohlstand schaffen und der Gesundheit des Menschen und dem Gleichgewicht seines Lebensraumes zugute kommen können.



 

IV. Die Wiederbelebung der menschlichen Werte

Jeder Einsatz von Mitteln, die das Wiederaufleben und die Entwicklung der menschlichen, moralischen und spirituellen Werte begünstigen, drückt sich in Wohlstand und Aufschwung für die jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft aus. Mit humanitären, ethischen und spirituellen Werten ausgestattete Menschen neigen zum Frieden, sind ihren Pflichten und dem Gemeinwohl verbunden, stellen sich in den Dienst des Dialoges und sind offen für ihn und sie sind weniger anfällig für Stress und Krankheiten. Solche Menschen sind wesentlich, um Harmonie, Wohlwollen und gegenseitige Bereicherung unter den verschiedenen Kulturen und Traditionen zu schaffen und zu helfen, die Armut und die Ausgrenzung in der Welt auszumerzen. Sie wirken mit am Schutz der Ressourcen, die die Natur der Erde gegeben hat und die dem Lebensunterhalt selbst dienen. Um die Basis für einen wahren universellen Frieden zu schaffen, d.h. um die großen epochalen Probleme zu lösen, muss man sich daran erinnern, dass diese sich aus den Problemen jedes Einzelnen und denen aller Staaten zusammensetzen.

V. Fazit

Dieses Dokument wird an die Ministerpräsidenten der Länder auf der ganzen Welt übergeben. Es soll auch den zuständigen Ministerien, Institutionen und Organisationen zugeleitet sowie an alle die, Menschen guten Willens sind, verteilt werden.



"Ein Preis für Kunst, Wissenschaft und Frieden"

Dieser Preis wird an eine Persönlichkeit verliehen, die sich durch ihr Wirken für Frieden, Brüderlichkeit und Dienst an der Menschheit auf dem Gebiet der Künste und der Wissenschaft ausgezeichnet hat. Für das Jahr 2002, wurde der Preis an die Schriftstellerin Fernanda Pivano für ihre Übersetzung der großen nordamerikanischen pazifistischen Schriftsteller verliehen.